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Mönchengladbach und Rheydt 1935

Gewässerordnung

Gewässerordnung des Anglervereins e.V. Mönchengladbach und Rheydt 1935 in der Fassung vom 19.05.2016

1.  Änderungen der Schonzeiten und Mindestmaße;
„Anlage 1 zu Nummer 8 der Gewässerordnung“

2.  Nachtrag zur Gewässerordnung am 18.5.1999 (Nr. 12 Abs. 1) und 9.11.1999 (Nr. 10 Abs. 3) vom Vorstand beschlossen und auf der JHV am 20.1.2000 bekanntgegeben.

3.  Nachtrag zur Gewässerordnung am 19.3.2002 (Nr. 10 Abs 1) vom Vorstand beschlossen und im Petri-Journal, Ausgabe 2/2002 bekanntgegeben.

4.  Nachtrag zur Gewässerordnung am 17.9.2003 (§ 9 Abs. 1) vom Vorstand beschlossen und auf der JHV am 9.1.2004 sowie im Petri-Journal, Ausgabe 1/2004 bekanntgegeben.

5.  Nachtrag zur Gewässerordnung am 16.9.2008 (§ 4 ) vom Vorstand beschlossen und im Petri-Journal, Ausgabe 3/2008 bekanntgegeben.

6.  Nachtrag zur Gewässerordnung am 03.03.2009 (Anlage 1 ) vom Vorstand beschlossen und im Petri-Journal, Ausgabe 2/2009 bekanntgegeben.

7.  Nachtrag zur Gewässerordnung am 19.05.2009 (Nr. 12 Abs. 1 bis 5) vom Vorstand beschlossen und im Petri-Journal, Ausgabe 3/2009 bekanntgegeben.

8.  Nachtrag zur Gewässerordnung aufgrund einer Änderung der Landesfischereiordnung vom 09.03.2010 (Anlage – Mindesmaß für Aal auf 50 cm ) ; im Petri-Journal, Ausgabe 2/2010 bekanntgegeben.

9.  Nachtrag zur Gewässerordnung am 16.11.2010 vom Vorstand beschlossen und im Dezember 2010 (mit den Einladungen zur JHV 2011) bekanntgegeben (Anlage – Mindestmaß für Zander auf 60 cm, kein Mindestmaß für Wels)

10. Nachtrag zur Gewässerordnung am 23.05.2013 vom Vorstand beschlossen und im Petri Journal, Ausgabe 2/2013 bekanntgegeben (Nr. 3 „Ausweispapiere für Nichtmitglieder, u.a. Gastkartenregelung“ wird aufgehoben, statt Unterfangkescher andere Landungshilfen erlaubt)

11. Nachtrag zur Gewässerordnung am 17.04.2014 vom Vorstand beschlossen und im Petri Journal, Ausgabe 1/2014 bekanntgegeben (Nr. 12 Abs. 2 Jugendliche mit Fischereischein dürfen mit zwei Ruten angeln; Nr. 12 keine Fahrzeuge während des Fischfangs)

12 Nachtrag zur Gewässerordnung am 20.11.2014 vom Vorstand beschlossen und mit der Zusendung der Einladung zur Jahreshauptversammlung 2015 bekanntgegeben;
geändert bzw. neu gefasst wurden die Ziffern 2, 4 Abs. 2, 5 Abs. 3, 7.1 Abs. 4a, 7.4 Abs. 2, 10 Abs. 2. 

13 Nachtrag zur Gewässerordnung am 14.09.2015 vom Vorstand beschlossen und am 14.09.2015 per E-Mail bekannt gegeben;
geändert bzw. neu gefasst wurde Ziffern 12 Abs. 1.

14 Nachtrag zur Gewässerordnung am 25.09.2015 vom Vorstand beschlossen und am 26.09.2015 per E-Mail bekannt gegeben;
geändert bzw. neu gefasst wurde Ziffern 10.

15. Nachtrag zur Gewässerordnung am 15.10.2015 beschlossen und am 28.10.2015 per E-Mail und im Petri Journal 4/2015 (am 30.10.2015 versendet) bekanntgegeben;
Mindestmaß für Hecht und Zander auf 50 cm festgesetzt, kein Mindestmaß für Regenbogenforelle, Grasfische/Graskarpfen sind ganzjährig gesperrt.

16. Nachtrag zur Gewässerordnung am 19.05.2016 beschlossen;
Nachtangelverbot für Jugendliche aufgehoben (Ziffer 12 Abs. 3 und 3a und 4).

Alle Änderungen sind im derzeitigen Text der Gewässerordnung enthalten.

I n h a l t s ü b e r s i c h t

 1            Zweck der Gewässerordnung

 2            Ausweispapiere und mitzuführende Ausrüstungsgegenstände

 3            komplett aufgehoben

 4            Fischereiaufsicht

 5            Verhalten am Gewässer

 6            Fischfrevel und Gewässerverunreinigung;  
              Verstöße gegen die Vereinsdisziplin

 7            Der waidgerechte Fischfang

 7.1         Allgemein

 7.2         Fischfang während der Artenschonzeit

 7.3         Anfüttern

 7.4         Behandlung des Fisches

 7.4.1      Die Behandlung des untermaßigen Fisches nach der Landung

 7.4.2      Die Behandlung des maßigen Fisches nach der Landung

 7.4.3      Hälterung

 7.4.4      Transport lebender Fische

 8            Mindestmaß und Schonzeiten sowie Fangzahlbeschränkungen

 9            Fangbücher

10           Gewässersperren

11           Tier- und Naturschutz

12           Sonstige Bestimmungen

Anlage 1      Mindestmaße, Schonzeiten sowie Fangzahlbeschränkungen


1.         Zweck der Gewässerordnung

Diese Gewässerordnung regelt die Ausübung der Fischerei durch den organisierten Angler sowohl im zwischenmenschlichen, kameradschaftlichen Bereich, als auch im Verhalten gegenüber der Kreatur.

2.         Ausweispapiere und mitzuführende Ausrüstungsgegenstände

Wer fangfertiges Fischereigerät (§ 49 LFG) mit sich führt und/oder den Fischfang ausübt, muss folgende Sachen mitführen:

a)    gültigen Fischereischein

b)    gültigen Fischereierlaubnisschein

c)    gültige Fangmeldung

d)    gültige Gewässerordnung

e)    Kugelschreiber zum Ausfüllen der Fangmeldung

f)     geeigneter Unterfangkescher oder andere geeignete, waidgerechte Landungshilfen

g)    Maßband, Zollstock oder ähnliches zum Messen

h)    Hakenlöser / Lösezange

i)     geeigneter Gegenstand zum Betäuben

j)     Messer

3.         zur Zeit unbesetzt

4.         Fischereiaufsicht

(1)   Den Fischereiaufsehern, Gewässerwarten und Vereinsmitgliedern sind die unter Nummer 2 Buchstaben a bis d aufgeführten Papiere auf Verlangen auszuhändigen.

Den Fischereiaufsehern, Gewässerwarten und Vereinsmitgliedern sind Fang, Angelrute/n und alle unter Nummer 2 Buchstaben e bis j aufgeführten Sachen zu zeigen.

(2)   Jedes kontrollierte Mitglied hat das Recht, sich die Ausweispapiere des Kontrollierenden zeigen zu lassen. Vereinsmitglieder, die ihr Kontrollrecht ausüben wollen,  weisen sich durch ihren gültigen Fischereierlaubnisschein als Berechtigte aus.

(3)   Den Anordnungen der Fischereiaufseher und Gewässerwarten ist unbedingt Folge zu leisten.

5.         Verhalten am Gewässer

(1)  Für waidgerechte Angler ist größte Schonung und Sauberhaltung der zu betretenden Ufergrundstücke eine Selbstverständlichkeit.

(2)   Beschädigungen der Uferränder sind zu vermeiden. Das Graben an den Uferrändern ist untersagt.

(3)   Angelplätze sind sauber zu halten und sauber zu verlassen. Es ist verboten Abfälle, Gegenstände jeder Art  zurückzulassen oder ins Wasser zu werfen. Jeder Angler hat den von ihm gewählten Angelplatz von Müll zu säubern, bevor er mit dem Angeln beginnt. Bei Kontrollen gilt derjenige als Verursacher, der an dieser Stelle angetroffen wird.

(4)   Alle zum Fischfang ausgelegten Angelruten müssen ständig unter Aufsicht gehalten werden. Unbeaufsichtigt im Wasser liegendes Gerät wird von den Fischereiaufsehern, Gewässerwarten oder anderen Vereinsmitgliedern sichergestellt.

(5)   Der Abstand der am weitesten voneinander entfernten Angelruten darf nicht mehr als 5 m betragen.

6.         Fischfrevel und Gewässerverunreinigung,
Verstöße gegen die Vereinsdisziplin


(1)   Die Mitglieder sind verpflichtet auf Fischfrevel zu achten. Sie haben unter Zuhilfenahme der Fischereiaufseher, Gewässerwarte oder Organe der Polizei zur strafrechtlichen Verfolgung des Täters beizutragen.

(2)   Gewässerverunreinigungen und Fischsterben sind dem Vereinsvorsitzenden, dem Geschäftsführer oder den Fischereiaufsehern sofort zu melden. Nur schnellste Meldungen ermöglichen ein erfolgreiches Eingreifen.

(3)   Auch nicht waidgerechtes und unkameradschaftliches Verhalten oder Verstöße gegen die Vereinsdisziplin (wozu auch diese Gewässerordnung gehört) sind dem Vorsitzenden sofort schriftlich zur Kenntnis zu geben.

7.         Der waidgerechte Fischfang

7.1       Allgemein

(1)   Die Verwendung von Setzangeln, Aalkörben, Reusen und Nachtschnüren ist untersagt.

(2)   Die Verwendung von Senken ist nur zum Fang von Köderfischen gestattet.

(3)   Alle Fischarten, die einer gesetzlichen Schonzeit unterliegen oder ein gesetzliches Mindestmaß haben, dürfen nicht als Köder benutzt werden.

(4)   Der Fang mit lebenden Köderfischen ist nicht erlaubt.

(4a)  Lebende Köderfische dürfen nicht mitgeführt und nicht zum Fang von Fischen verwendet werden.

(5)   Friedfischfang ist nur mit Einfachhaken, Hechtfang ist nur mit Stahlvorfach bzw. mit besonderen für den Hechtfang zugelassenen Vorfächern gestattet.

7.2       Fischfang während Artenschonzeit

Besonders durch die Wahl der Angelmethode muß sichergestellt sein, daß durch Artenschonzeiten geschützte und während dieser Schonzeit gefangene Fische ohne gefährliche Verletzungen zurückgesetzt werden können. Ergeben sich trotz der Vorsorgemaßnahmen dennoch so schwere Verletzungen, daß mit dem Eingehen des Fisches gerechnet werden muß, ist er unverzüglich zu töten und zu vergraben.

7.3       Anfüttern

Anfüttern hat so mäßig zu erfolgen, daß nach Möglichkeit das gesamte Futter aufgenommen wird, damit keine zusätzliche Gewässerbelastung entsteht.

7.4       Behandlung des Fisches

(1)   Das Landen, Hältern und Töten von Fischen hat waidgerecht zu erfolgen. Fische sind grundsätzlich mit dem Unterfangkescher zu landen. Statt eines Unterfangkeschers sind auch andere, handelsübliche Landungshilfen erlaubt, wie beispielsweise bei Raubfischen die Landezange/Lippengreifer.

(2)   Es ist verboten Fischabfälle im und am Gewässer zu entsorgen.

7.4.1     Die Behandlung des untermaßigen Fisches nach der Landung

(1)   Untermaßige Fische sind besonders schonend zu behandeln. Sie dürfen nur mit nassen Händen angefaßt werden, damit weder Schuppen verletzt noch die Schleimschicht der Oberhaut beschädigt werden. Nach Möglichkeit ist der gefangene, untermaßige Fisch im Wasser zu belassen; der Haken ist mit einem Lösegerät (Hakenlöser, Lösezange, Löseschere usw.) vorsichtig zu entfernen und der Fisch ist sorgfältig zurückzusetzen. Verletzungen beim Entfernen des Hakens sind zu vermeiden.

(2)   Schwerverletzte Fische sind unverzüglich zu töten und zu vergraben.

(3)   An den städtischen Gewässern besteht aus den unterschiedlichsten Gründen (Zuschauer, Blumenbeete usw.) nicht immer die Möglichkeit, den getöteten Fisch zu vergraben. In diesen Fällen hat die Beseitigung des getöteten Fisches unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände anderweitig zu erfolgen. In keinem Fall darf der schwer verletzte Fisch, bei dem mit dem Eingehen zu rechnen ist, lebend ins Gewässer zurückgesetzt werden.

7.4.2     Die Behandlung des maßigen Fisches nach der Landung

(1)  Nach der Landung ist der Fisch sofort durch einen oder mehrere wuchtige Schläge auf den Kopf oberhalb der Augen (Kopfschlag) mit einem genügend schweren harten Gegenstand zu betäuben. Sodann ist er durch Herzstich oder Durchtrennen der Kiemenarterie zu töten. Für den Aal gilt dies nicht.

(2)  Ein Aal ist sofort nach dem Fang mittels Stich durch die Wirbelsäule hinter dem Kopf zu töten, anschießend ist er sofort auszunehmen. Die Innereien dürfen nicht ins Gewässer entsorgt werden.

7.4.3     Hälterung

(1)   Gehältert werden dürfen nur Fische, die keinem gesetzlichen oder vereinsinternen Fangverbot (z.B. Artenschonzeit, Fangzahlbeschränkung, Schonmaß) unterliegen.

(2)   Für die Hälterung sind nur solche Hälter zu benutzen, die ausreichend groß sind und deren Innenseite die Fische nicht verletzen kann. Metallsetzkescher sind nur zu Hälterung von Aalen erlaubt. Allgemein wird darauf hingewiesen, daß bei der Hälterung die Bestimmungen des Tierschutzes (insbesondere hier die §§ 1 und 2 des Tierschutzgesetzes) zu beachten sind.

(3)   Gehälterte Fische müssen mitgenommen werden; sie dürfen nicht in das Fanggewässer zurückgesetzt werden; sofort nach dem Anlanden und Einbringen in den Setzkescher ist der Fang in das Fangbuch einzutragen.

(4)   Maßige Fische können auch lebend mitgenommen werden, sofern dafür genügend große Behältnisse zur Verfügung stehen (siehe Nummer 7.4.4).

7.4.4     Transport lebender Fische

Beim Transport lebender Fische ist ebenso wie bei der Hälterung den Vorschriften der §§ 1 und 2 des Tierschutzgesetzes zu entsprechen.

8.         Mindestmaße und Schonzeiten sowie Fangzahlbeschränkungen

(1)   Schonzeiten und Fangzahlbeschränkungen ergeben sich aus der beigefügten Anlage 1.

(2)   Die gefangenen Fische müssen das festgesetzte Mindestmaß überschreiten. Fische, die das festgesetzte Mindestmaß noch nicht erreicht haben, sind sofort schonend in das Wasser zurückzusetzen (siehe Nummer 7.4.1). Muß mit ihrem Eingehen gerechnet werden, sind sie unverzüglich zu töten und zu vergraben.

Ebenso ist mit den Fischen zu verfahren, deren erlaubte Fangzahl bereits erreicht ist.

9.         Fangbücher

(1)   Fangbücher haben nicht den Zweck den Angler zu kontrollieren. Sie bilden die unentbehrliche Grundlage der Fangstatistik und damit der Fischhege sowie der Gewässerbewirtschaftung und dienen als Unterlage für Schadenersatzforderungen nach Fischsterben. Sie sind deshalb ganz besonders gewissenhaft auszufüllen und termingerecht, spätestens bis zum 30.9. eines Jahres, beim Gewässerobmann abzugeben.

(2)   Fische, die einer zahlenmäßigen Fangbegrenzung unterliegen, sind sofort nach dem Fang und der waidgerechten Versorgung in das Fangbuch einzutragen.

10.       Gewässersperren

(1)   Sämtliche Vereinsgewässer sind am Versammlungsabend ab 18 Uhr  für den jeweiligen Teilnehmerkreis gesperrt. (Senioren – Seniorenversammlungen, Jugendliche – Jugendversammlungen).

(2)   Findet an einem Vereinsgewässer ein Hegefischen statt, ist dieses Gewässer an dem Tag, an dem das Hegefischen stattfindet von 0:00 Uhr bis zum Ende des Hegefischens gesperrt.

Während der Dauer eines Hegefischens sind alle übrigen Vereinsgewässer für den jeweiligen Teilnehmerkreis gesperrt.

(3)   Der 1. Vorsitzende kann Ausnahmen von den Angelverboten nach Absatz 1 und 2 zulassen.

11.       Tier- und Naturschutz

(1)   Bei der Ausübung des Fischfangs sind neben den Bestimmungen des Landesfischereigesetzes NW insbesondere die Vorschriften zum Tier- und Naturschutz (z.B. Tierschutzgesetz) zu beachten.

(2)   Werden für ein Gewässer längere Schonzeiten und/oder erhöhte Mindestmaße vereinsintern festgesetzt, sind diese für den Angler verbindlich (siehe Anlage 1).

(3)   Bei der Aufstellung dieser Gewässerordnung (Stand August 1989) wurden die zur Zeit gültigen Gesetzesnormen zugrunde gelegt. Künftige Gesetzesänderungen gelten selbstverständlich sofort und unmittelbar; es ist Pflicht und Aufgabe jedes Mitglieds, sich darüber zu informieren.

12.       Sonstige Bestimmungen

(1)   Jugendliche bis 14 Jahre dürfen nur mit 1 Rute angeln und nur in Begleitung und unter Aufsicht eines Vereinsmitgliedes (aktiv, passiv oder ruhend), das mindestens 16 Jahre alt ist und  die Fischerprüfung erfolgreich abgelegt hat.

(2)   Jugendliche mit Fischerprüfung dürfen mit 2 Angelruten ohne Begleitung und ohne Aufsicht angeln.

(2a)  Die Verweildauer der Jugendlichen am Gewässer liegt immer und ausschließlich in der Verantwortung des Erziehungsberechtigten.

(3)   aufgehoben

(3a)   aufgehoben

(4)   aufgehoben

(5)   Auf unseren Vereinsgewässern (siehe Fischereierlaubnisschein) ist die Benutzung von Booten und anderen Schwimmkörpern nicht gestattet. Sogenannte Futterboote sind erlaubt.

(5a)  Dieses Verbot (Abs. 5) gilt nicht bei Arbeitseinsätzen.

(5b)  Der 1. Vorsitzende kann Ausnahmen vom Verbot (Abs. 5) zulassen.

(6)   Verstöße gegen die Gewässerordnung ziehen, abgesehen von Strafverfolgung durch die Gerichte, die in der Satzung vorgesehenen Maßnahmen nach sich.

Mönchengladbach, im August 1989


Anlage 1 zu Nummer 8 der Gewässerordnung

Mindestmaße und Schonzeiten sowie

Fangzahlbeschränkungen

Art                                            Mindestmaß                                           Fangzahlbeschränkung                               Schonzeit

Aal                                    50 cm                                                 ohne                                          keine

Barsch                                ohne                                                 ohne                                          keine

Brese                                  ohne                                                 ohne                                          keine

Grasfisch                          60 cm                                      2 Stück pro Monat                          01.01 – 31.12.
                                                                                                                                         ganzjährig gesperrt

Hecht                                50 cm                                      2 Stück pro Monat                          15.02. - 31.05.

Karpfen                             40 cm                                      3 Stück pro Monat                                keine

Regenbogenforellen
- in Fließgewässer              30 cm                                      3 Stück pro Monat                         20.10. – 15.03.
- in stehende Gewässer        ohne                                      3 Stück pro Monat                                keine

Rotauge und                       ohne                                       12 Stück pro Tag                                 keine
Rotfeder                                                                         (einschl. Köderfische)

Schleie                              28 cm                                      8 Stück pro Monat                                keine

Wels                                   ohne                                                 ohne                                          keine

Zander                              50 cm                                      2 Stück pro Monat                          15.02. - 31.05.

Während der Schonzeit für Hechte und Zander darf nicht mit Köderfisch, jede Art von Kunstköder wie beispielsweise Gummiköder, Blinker, Wobbler, Spinner usw. geangelt werden. Generell gilt: Besonders durch die Wahl der Angelmethode muss sichergestellt sein, dass durch Artenschonzeiten geschützte und während dieser Schonzeit gefangene Fische ohne gefährliche Verletzungen zurückgesetzt werden können (siehe Punkt 7.2 der Gewässerordnung).